WEITERE INHALTE

Episode 11 – AUSSERGEWÖHNLICH

Manfred Huber lebt den Porsche-Traum – ohne Pedalerie; ein nächtlicher Rundflug einer Drohne im Porsche Museum; die Verbindung des neuen Porsche 718 T mit dem Bauhaus-Stil; die Geschichte des VW 39 und die Reisen der Delaportes im Porsche 928 S4 – im 9:11 Magazin.

#911T #Porsche718T #Bauhaus #Purismus #PorscheMuseum #VW39 #FerdinandPorsche #928S4Weltreise

Freiheit hoch 911

Manfred Huber lebt einen ungewöhnlichen Porsche-Traum. Obwohl der gebürtige Bayer ohne Beine zur Welt kam, hielt er daran fest, eines Tages den Sportwagen zu fahren, der für ihn das Nonplusultra ist: den 911.

00:00:20
Zum Kapitel

Porsche-Überflieger

Ein rasanter Drohnenflug liefert ungewöhnliche Perspektiven: Zum zehnjährigen Jubiläum des Porsche Museums geht es bei Nacht vorbei an weltberühmten Automobil-Ikonen und Meilensteinen der Geschichte der Marke.

00:02:45
Zum Kapitel

Design neu denken

Sich auf das Wesentliche konzentrieren, Innovationen schaffen – das kennzeichnet seit 100 Jahren den Bauhaus-Stil. Architekturprofessor Fahim Mohammadi erklärt, was die legendäre Designschule und den Porsche 718 T verbindet.

00:03:50
Zum Kapitel

Ein Alter wie neu

Satte 32 PS, 145 km/h Topspeed – der VW Käfer 39 war ein Hochgeschwindigkeits-Prototyp. 14 dieser Vorserienautos hat Porsche gebaut. Der letzte VW 39 glänzt wie neu nach der Restaurierung.

00:05:55
Zum Kapitel

Härtetour

Ein Franzose auf Abwegen mit einem Porsche 928 S4 als Reisepass. Für Philippe Delaporte geht es über die Seidenstraße, dann um die ganze Welt.

00:07:05
Zum Kapitel

Ein außergewöhnlicher Porsche-Fan

Vollgas ohne Pedalerie

Manfred Huber genießt sein Leben in vollen Zügen – und ermöglicht sich den Traum Porsche zu fahren. Trotz Handicap. Ohne Automatik. „Ich hatte eine Vision und die habe ich realisiert.“

Manfred Huber erfüllt seinen Traum

Aus Liebe zum Leben – und zu Porsche

Selbstbestimmte Mobilität hat eine besondere Bedeutung für Manfred Huber: Der Bayer kam ohne Beine zur Welt. Schon seit seiner Kindheit war ihm klar: Die ultimative Freiheit findet er im Porsche 911.

Als Zehnjähriger hörte Manfred Huber das erste Mal diesen Motorensound, der ihn fortan nicht mehr losließ. „Als ich meinen ersten Porsche 911 dann sah, war ich schwer verliebt.“Trotz seines körperlichen Handicaps wollte er unbedingt Porsche fahren. 1995 gab er deshalb seine Anstellung als Bankkaufmann auf und wagte den Schritt in die Selbstständigkeit.Sein Handicap ist für Huber kein Hindernis. Gekonnt schwingt er sich in seiner Garage in die geparkten Sportwagen.Huber erreicht problemlos jeden Winkel der Fahrzeuge.Luftgekühlte Porsche sind für Huber „noch echte Handwerkskunst, ganz egal ob Blech, Motor oder Getriebe.“Der Porsche 911 T 2.4 von 1970 ist sein Lieblings-Elfer. „Das Chassis sollte eigentlich beerdigt werden. Aber dafür war es einfach zu schade...“Bewusst wählte Huber gelbe Fuchsfelgen und einen gelben Sicherheitskäfig als Kontrast zum grünen Blechkleid. „Ich wollte einfach, dass das Auto polarisiert.“Automatik kam auf keinen Fall infrage. „Nicht in einem luftgekühlten Porsche.“ So ließ sich Huber einen Hebel patentieren, mit dem er die Pedalerie des Porsche bedient…Gas geben, bremsen, kuppeln – alles funktioniert hier per Hand.Jede freie Minute zieht es Huber mit seinem 911 in die Berge seiner bayerischen Heimat. Den 210 PS starken Motor im Nacken, bedeutet für ihn die größtmögliche Freiheit.Seine Fahrkünste verfeinerte Huber einst bei einem Training auf dem Sachsenring. Instruktor war dabei der zweimalige Rallye-Weltmeister und Porsche-Markenbotschafter Walter Röhrl. Der verzierte, beeindruckt von Hubers Fahrkünsten, Hubers Porsche mit eiManfred Huber hatte als Kind eine Vision, und die hat er verwirklicht. „Wenn ich heute in meinem Porsche sitze und Gas geben, habe ich immer ein ganz breites Grinsen im Gesicht. Und das soll noch lange so bleiben.“

Nachts im Porsche Museum…

Porsche-Geschichte erfahren

Am 31. Januar 2009 öffnete das Porsche Museum seine Tore. Seither können die Besucher die einzigartige Geschichte des Unternehmens erleben und faszinierende Sport- und Rennwagen bewundern.

Nachts im Porsche Museum…Nachts im Porsche Museum…Nachts im Porsche Museum…Nachts im Porsche Museum…Nachts im Porsche Museum…Nachts im Porsche Museum…Nachts im Porsche Museum…Nachts im Porsche Museum…Nachts im Porsche Museum…Nachts im Porsche Museum…Nachts im Porsche Museum…Nachts im Porsche Museum…Nachts im Porsche Museum…Nachts im Porsche Museum…Nachts im Porsche Museum…

Delaportes Abenteuer

Im 928 um die Welt

Großvolumige Reifen für mehr Bodenfreiheit, acht Millimeter Unterbodenschutz aus Aluminium: Philippe Delaporte und seine Söhne Baudouin und Thibault optimierten einen Porsche 928, der für eine Tour über die Seidenstraße nach Turkmenistan und anschließender Weltreise herhalten musste. Ob Hitze oder Eiseskälte, der 928 war ihr perfekter Begleiter. Die Geschichte zweier abenteuerlicher Reisen in einem außerordentlichen Sportwagen.

Delaportes Abenteuer

Zwei große Reisen, ein außergewöhnliches Auto

Von Paris nach Turkmenistan und zurück, das reicht Philippe Delaporte und seinen Söhnen nicht. Immer abwechselnd begleitet von einem seiner Sprösslinge, geht es auch noch auf Weltreise. Jeden Kilometer dieser Reise absolvieren die französischen Porsche-Enthusiasten in ihrem 928 S4. Ob durch die Wüste oder den Schnee – über Tausende von Kilometern beweist das Sportcoupé absolute Zuverlässigkeit.

Im September 2011 starten Philippe Delaporte und sein Sohn Baudouin in ihrem Porsche 928 am Fuß des Eiffelturms zu ihrer abenteuerlichen Tour über die Seidenstraße von Paris nach Turkmenistan und zurück.Der für die abwechslungsreiche Fahrt nur leicht modifizierte Porsche 928 S4 macht während der gesamten Tour eine perfekte Figur – zuverlässig bei allen Bedingungen. Hier vor der Wladimirkathedrale in Kiew.Ein Foto mit einem solchen Reisegefährt lassen sich auch diese Polizisten an der Sperrzone rund um die Reaktorruine Tschernobyl in der Ukraine nicht nehmen.Der Porsche 928 S4 der Delaportes hat einen Fünf-Liter-V8-Motor, der 320 PS leistet. Hier parkt das Sportcoupé vor der weltberühmten Basilius-Kathedrale in Moskau.Essen fassen irgendwo in Usbekistan auf dem Weg nach Taschkent. „Es war lecker, und die Leute waren hier, wie eigentlich überall auf unserer Reise, ausgesprochen freundlich“, erinnert sich Philippe Delaporte.Engpass Baustelle in Kasachstan: Mit einer gemütlichen Reise auf einer gut ausgebauten Autobahn hat die Tour der Delaportes nicht viel zu tun. „Die Straßen waren nicht immer in bestem Zustand“, scherzt der französische Abenteurer rückblickend.In Turkmenistan Richtung iranischer Grenze. Eigentlich war die Strecke gesperrt, doch weil das Visum der Franzosen nur noch einen Tag gültig ist, lässt die Polizei den Porsche trotz winterlicher Straßenverhältnisse passieren.Für einen Blick auf die berühmten Feenkaminen in Kappadokien in der Zentraltürkei muten Philippe und Baudouin Delaporte dem 928 eine raue Offroadpiste zu.Wo immer die Franzosen einen Stopp einlegen, der Porsche 928 S4 weckt großes Interesse. „Das Auto bot einen tollen Gesprächseinstieg und war fast so etwas wie unser Reisepass“, sagt Philippe Delaporte.Teil eins der Weltreise im Porsche führt Delaporte 2016 von Paris nach Tokio. Mit an Bord des 928 S4 ist diesmal Philippes älterer Sohn Thibault. Hier unterwegs in Estland.Von Sankt Petersburg bis nach Wladiwostok geht es über den Trans-Siberian Highway. Der Kilometerzähler zeigt es an, noch 10.072 Kilometer bis zum Zwischenziel.Rastplatz in der Mongolei: Der Porsche 928 S4 neben einer Jurte, dem traditionellen Zelt der Nomaden in West- und Zentralasien.Ein herzliches Willkommen erleben die französischen „Fernfahrer“ bei ihrem Besuch im Porsche-Zentrum in Hiroshima.Ende der ersten Etappe der Weltreise. Der Porsche 928 S4 unterwegs in Tokio vor dem Skytree, dem 634 Meter hohen Fernsehturm in der japanischen Hauptstadt.Die Strapaze geht weiter: Von Anchorage in Alaska durch Kanada bis nach New York führt die zweite Etappe der Weltreise im Porsche 928. Philippe und Baudouin Delaporte in Alaska vor dem Panorama des Denali.Neben dem gigantischen Muldenkipper in Kanada  wirkt der Porsche 928 S4 wie ein Kleinwagen.Zu den vielen außergewöhnlichen Momenten der Reise gehört die Durchfahrt eines Riesenmammutbaums nahe Leggett in Kalifornien.Fährt wie am ersten Tag – der Porsche 928 S4 nach Tausenden von Kilometern vor der Golden Gate Bridge in San Francisco.Der 928 vor dem Kapitol – natürlich Pflichtprogramm beim Stopp in Washington.In New York geht die Weltreise zu Ende. „Unser Porsche hat uns nie im Stich gelassen und wurde fast so etwas wie ein Familienmitglied. Wir werden ihn nicht verkaufen, aber ihm auch keine solchen Strapazen mehr zumuten. Das Auto geht jetzt in die verdien

Aktuelle Modelle dieser Episode

Porsche 718 Cayman T

Porsche 718 Cayman T: Kraftstoffverbrauch kombiniert 9,2 – 7,9 l/100 km; CO2-Emission 210 – 180 g/km