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Episode 9 – REUNION

Rod Emorys Comeback als Rennfahrer auf einem Porsche bei der Rennsport Reunion 2018, der neue Porsche 935 – eine Hommage an den legendären „Moby Dick”, die Revanche beim Kult-Rennen „Brösel“ gegen „Holgi“ und Walter Röhrls Lieblings-Rallye-Porsche, der 911 SC. Das alles im aktuellen 9:11 Magazin.

#Reunion2018 #Porsche935 #LagunaSeca #Porsche911SC #RallyeSanremo #WernerDasRennen #RedPorscheKiller #RodEmory

Road to Reunion

"Porsche ist mein Leben." Der US-amerikanische Rennfahrer Rod Emory startet zur sechsten Rennsport Reunion erstmals auf einem Porsche 935. Das Fahrzeug ging 1977 auf dem Nürburgring und 1978 in Le Mans an den Start. Ein echtes Abenteuer für den Enthusiasten.

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Sportwagen-Gipfeltreffen

Zur Rennsport Reunion 2018 versammeln sich Porsche-Enthusiasten aus aller Welt in Kalifornien. Im Gepäck ihre Fahrzeuge – von 911 und 917 bis zum 904. Doch Bilder sagen mehr als tausend Worte. Die Ikonen im Überblick.

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Neuauflage einer Ikone

Zur sechsten Rennsport Reunion in Kalifornien zündet Porsche ein besonderes Feuerwerk: der legendäre 935 kommt zurück. Unter tosendem Applaus bohrte sich der neue Rennwagen in die Herzen der Motorsport-Fans.

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Das Rallye-Comeback

Der Porsche 911 SC war Walter Röhrls „bester Rallye-Porsche“. Nach einem bitteren Ausfall bei der Rallye Sanremo 1981 verschwand der Elfer in einer Privatgarage. 30 Jahre später: das Comeback! Die Geschichte eines Kultwagens.

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Die Revanche

Zwei Rivalen. Ein roter Porsche 911, Baujahr 1968. Eine Horex. Eine Rechnung, die seit 30 Jahren offen ist. Comic-Zeichner „Brösel“ Feldmann und Wirt „Holgi“ Henze treten 2018 erneut zum „Werner“-Rennen an.

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Rod Emorys Rennsport Reunion

Ein Leben mit Porsche

"Die erste Autofahrt meines Lebens war in einem Porsche." Die ersten Versuche als Mechaniker, das erste Rennen – Rod Emory lebt Porsche. Bei der sechsten Rennsport Reunion feierte der US-Amerikaner nach zehnjähriger Pause sein Comeback als Rennfahrer. Mit dem Start auf einem 935, der 1978 schon bei den 24-Stunden von Le Mans zum Einsatz kam, ging für Emory ein Traum in Erfüllung.

Road to Reunion

Neuauflage einer Ikone

Spektakulär: Die Highlights des neuen Porsche 935

Der neue Porsche 935 ließ bei seiner Premiere während der sechsten Rennsport Reunion in Laguna Seca das Publikum jubeln. Schon im Stillstand versprüht der Clubsport-Rennwagen mit seinen eleganten Linien Sportlichkeit und Speed. Bei einem Walk-around für das 9:11 Magazin erklärt Porsche Exterieur Designer Grant Larson die Highlights dieser Neuauflage der Rennsport-Ikone 935 aus den späten 1970er Jahren.

Neuauflage einer Ikone

Porsche 935 Zwei Punkt Null

1978 präsentiert Porsche mit dem 935/78 einen extremen GT-Rennwagen. Der Bolide wird intern aufgrund seiner Form liebevoll „Moby Dick“ genannt und erreicht nach internationalen Rennerfolgen und seinem außergewöhnlichen Design schnell Kultstatus. Anlässlich des 70. Sportwagenjubiläums enthüllt Porsche während der Rennsport Reunion VI einen ehrwürdigen Nachfolger. Die Neuauflage des 935 wiegt trotz seiner enormen Abmessungen nur 1.380 Kilogramm – und beschleunigt mit 515 KW (700 PS) das Herz jedes Motorsport-Enthusiasten.

Detlev von Platen (links), Vertriebsvorstand von Porsche, präsentiert zusammen mit Mark Webber die Neuauflage des legendären Rennwagens aus den späten 1970er Jahren, den neuen Porsche 935. Die Überraschung ist perfekt: Hunderte Fans zücken die Smartphones. Social-Media-Postings verbreiten die Nachricht von der Neuauflage einer Rennsport-Ikone in Windeseile um die ganze Welt. „Dieses spektakuläre Auto ist das Geburtstagsgeschenk von Porsche an die Fans in aller Welt“, betont Dr. Frank-Steffen Walliser, Leiter Motorsport und GT Fahrzeuge. Der neue Porsche 935 nimmt mit Leichtigkeit die berühmte Corkscrew auf dem Laguna Seca Raceway in Monterey, Kalifornien. Mit nur 77 gebauten Einheiten befeuert Porsche mit ihm künftig den Rennsport. Der neue 935 (links) ist eine Hommage an den legendären „Moby Dick“. Der Porsche 935/78 (rechts) war ein extremer GT-Rennwagen, der internationale Erfolge einfuhr. Zum Beispiel die Markenweltmeisterschaft von 1978. Eintauchen und aufatmen: Das puristische Cockpit des 935 mit digitalem Farbdisplay hinter einem Carbon-Lenkrad. Der massive Stahlkäfig sorgt mit einem  Rennschalensitz und Sechspunkt-Gurten für maximale Sicherheit Zitiert im Stillstand: LED-Rückleuchten in den Endplatten des Heckflügels erinnern an den LMP1-Renner 919 Hybrid, exponierte Abgasendrohre aus Titan sind dem Porsche 908 aus dem Jahr 1968 nachempfunden und tief im Heck liegt die Basis versteckt: der Hoc Langgestreckte Silhouette, stromlinienförmiges Heck, flach abfallende Front: der neue 935 vergisst seinen Vorgänger nicht. Grant Larson hat den 935 als Exterieur Designer gestaltet. „Das Beste an diesem Projekt waren all die Menschen, mit denen ich gearbeitet habe“, sagt er. „Der Verzicht auf eine Homologisierung bedeutete die maximale Freiheit für uns als Designer und die Entwickler“, betont Larson. Angetrieben wird der spektakuläre Rennwagen von einem 3,8-Liter-Sechszylinder-Boxermotor mit Biturboaufladung, der maximal 515KW (700 PS) entfaltet. Die abfallende Haube und tief sitzende LED-Scheinwerfer kennzeichnen die Frontpartie des neuen Porsche 935 Der neue Porsche 935 (rechts) und sein klassisches Vorbild, der „Moby Dick“ genannte Porsche 935/78. Das auffällige Design der Räder des 935 ist ein echter Hingucker. Der motorsporttypische Zentralverschluss an der Radnabe ermöglicht schnelle Reifenwechsel. Der neue Porsche 935 unterwegs auf der Rennstrecke in Laguna Seca, Kalifornien Die Kiemen auf den Radhäusern leiten warme Bremsluft ab und sorgen gleichzeitig für Abtrieb auf der Vorderachse. Der neue Porsche 935 in Laguna Seca, Kalifornien. Schöne Formen bis in kleinste Detail: Der Außenspiegel des neuen Porsche 935. Born for racing: Der neue Porsche 935. Moderne Technik mit klassischem Vorbild: Die Endrohre der Auspuffanlage wurden denen der Porsche-Rennwagen aus den 1960er Jahren nachempfunden.

Die Revanche

Das Werner-Rennen: Ein Porsche 911, eine Horex, zwei Rivalen

1988 hatte Comic-Zeichner „Brösel“ mit seinem „Red-Porsche-Killer“ keine Chance im Rennen gegen den Porsche 911 von Freund und Gastwirt „Holgi“. Die Niederlage schmerzte, 30 Jahre lang. Jetzt kam es zur Revanche, wieder in Hartenholm. Wieder vor tausenden begeisterten Fans. Aber mit einem anderen Sieger.

Die Revanche

Das Werner-Rennen 2018 in Bildern

Wenn Deutschlands bekanntester Comic-Zeichner Rötger „Brösel“ Feldmann und sein Erzrivale, der Kneipenwirt Holger „Holgi“ Henze, ihr legendäres Rennen von 1988 wiederholen, lockt das Fans aus ganz Deutschland in den hohen Norden. Ausgelassene Festival-Stimmung und ein Rennen der besonderen Art auf dem Flugplatz von Hartenholm!

Kultfiguren: Kneipenwirt „Holgi“ (links) und Comic-Zeichner „Brösel“ kennen sich seit Ewigkeiten. Im Kieler Club 68 schaukelten sich die beiden Hobby-Schrauber in den frühen 1980er-Jahren gegenseitig zu einer Wette hoch: Wer fährt schneller – „Holgis“ Porsche 911 oder „Brösels“ Horex? Beim Rennen 1988 war „Brösel“ chancenlos. Seine Niederlage begründete er damals mit einem Schaltfehler beim Beschleunigen. Seit damals hoffte „Brösel“ auf eine Revanche. 2018 kommt endlich der Moment … ... der „Werner”-Zeichner fordert seinen Widersacher nach 30 Jahren erneut heraus.  „Holgi“ tritt auch 2018 wieder in seinem Porsche 911, Baujahr 1968, an – ausgestattet mit ... ... generalüberholtem 2.4-Liter-Motor und einem neuen 5-Gang-Getriebe. „Der ist in einem super Zustand, rennfähig kann man sagen“, meint „Holgi”.  Sein Rivale „Brösel“ hat seinen „Red-Porsche-Killer“, eine Maschine mit vier hintereinanderliegenden Motoren, für diese Revanche technisch fit gemacht. Das Rennen findet im Rahmen von Europas größtem Motorsportfestival statt – auf dem Gelände des Flughafens Hartenholm, in der Gemeinde Hasenmoor in Schleswig-Holstein, rund 50 Kilometer nördlich von Hamburg. 3000 Teilnehmer mit 1060 Fahrzeugen treten dort in acht Rennserien gegeneinander an. Tausende Besucher kommen, um die Motorshow und das Musikprogramm zu erleben. Haupt-Attraktion ist natürlich das Rennen zwischen „Brösel“ und „Holgi“. Kurz vor dem Start gehen die beiden noch einmal in sich.  Der Start: Die Ampel schaltet auf grün, „Brösel“ erwischt den besseren Start.... … und geht mit seiner Horex in Führung. Keine Möglichkeit für “Holgi” den Vorsprung aufzuholen. Damit ist …. ... der Triumph für den „Red-Porsche-Killer“ perfekt. „Holgi“ und „Brösel“ sind quitt. Es steht Unentschieden: bis zum nächsten Rennen. Auch wenn das Ergebnis der Revanche ein anderes ist als vor 30 Jahren, in einem ... … gleicht sie ganz der Erstauflage: Nach dem Rennen werden „Holgi“ und „Brösel“ gemeinsam auf dem „Schmähturm“ von ihren Fans gefeiert.