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Episode 7 – SPEED

Wie das Motorsport-Team von Porsche mit dem 911 GT3 RS spektakuläre Rekorde einfährt. Zwei Franzosen streben nach einer abenteuerlichen Bestmarke. Rennfahrerin Christina Nielsen freut sich auf Le Mans im Porsche. Außerdem: der 911 GT1 Evo und seine besondere Geschichte. Das 9:11 Magazin feiert mit der Episode „Speed“ die Geschwindigkeit.

#ChristinaNielsen #LeMans #911RSR #911GT1 #911GT3RS #HenriPescarolo #Rekorde #Racing #Speed

Speed Secrets

Vier Runden, vier Mal unter sieben Minuten: Seine Feuertaufe auf dem Nürburgring besteht der 911 GT3 RS mit Bravour. Was hinter einer solchen Leistung steckt – das Motorsport-Team von Porsche verrät’s.

00:00:27
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Speed Trial

Jean-Claude Rude wollte der schnellste Radfahrer der Welt werden. 1978 startete er einen wagemutigen Rekordversuch im Windschatten eines Porsche 935 Turbo Martini. Am Steuer: Le Mans-Legende Henri Pescarolo.

00:02:29
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Ms. Speed

Adrenalin und Entspannung zugleich: Christina Nielsen startet 2018 im Porsche bei Le Mans. Die Liebe zur Geschwindigkeit wurde ihr in die Wiege gelegt. Heute lebt sie ihren Traum auf den Rennstrecken dieser Welt.

00:04:36
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The Art of Speed

Zeugnisse legendärer Rennen: Die Plakate des Werbegrafikers Erich Strenger vermitteln bis heute Adrenalin und Herzrasen großer Porsche-Siege. Von der einzigartigen Kunst, Geschwindigkeit auf Papier zu bringen.

00:06:31
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Made for Speed

Eine echte Rarität: Den Porsche 911 GT1 Evo gibt es nur 21 Mal. Dass überhaupt Exemplare des Rennwagens mit Straßenzulassung gebaut wurden, liegt an einer ganz besonderen Regel...

00:07:38
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Speed Secrets: Die Feuertaufe des Porsche 911 GT3 RS

Jede Runde eine weitere Bestmarke

Satte 24 Sekunden schneller als sein Vorgängermodell war der neue Porsche 911 GT3 RS auf der Nordschleife des Nürburgrings. Mit jeder der insgesamt vier Runden durchbrach das Weissacher Motorsport-Team die selbst gesetzte Schallmauer von sieben Minuten aufs Neue. Die Rekordfahrt zeigt: Präzise Teamarbeit ist der Schlüssel zum Erfolg. Im ausführlichen Interview erzählen Holger Bartels, Teamleiter GT-Fahrdynamik und Performance, Jan Frank, GT Fahrdynamik-Ingenieur, Lars Kern, Test- und Entwicklungsfahrer und Marian Fiebig, Mechaniker, von den Hintergründen der Rekordfahrt.

6.56,4

Performance in Perfektion

Die Leistungen des 911 GT3 RS sind das Ergebnis der akribischen Arbeit und unendlichen Leidenschaft von erfahrenen Spezialisten, Ingenieuren, Mechanikern und routinierten Fahrern. In der Bildergalerie zeigt das 9:11 Magazin Impressionen der Rekordfahrt des 911 GT3 RS auf der Nürburgring-Nordschleife – und vor allem die Menschen, die für seine Performance verantwortlich sind.

In ihm steckt das Beste von allem, was Porsche zu bieten hat: Der neue Porsche 911 GT3 RS. Das auf die Rundstrecke ausgelegte Fahrwerk, die Reifen, sowie Aerodynamik und die Abstimmung im Getriebe wurden gegenüber dem Vorgängermodell verbessert. „Das sind alles in allem kleine Komponenten“, sagt  Holger Bartels, Teamleiter Performance und Fahrdynamik. „Aber im Großen und Ganzen bringt es dann 24 Sekunden.“ Bei der Rekordfahrt auf der Nordschleife des Nürburgrings... ...gelang der Porsche-Mannschaft viermal in Folge eine Rundenzeit von weniger als sieben Minuten. Vor Ort waren fünf Mechaniker, zwei Fahrer und fünf Ingenieure beteiligt. Am Steuer: Die Rekordpiloten Lars Kern und Kévin Estre (links). Porsche-Werksfahrer Estre war es,... ...der in der schnellsten Runde die Zeit des Vorgängers um satte 24 Sekunden unterbot. Das Ergebnis: 6:56,4 Minuten. Andreas Preuninger, Gesamtprojektleiter GT-Straßenfahrzeuge, steht die Freude sichtlich ins Gesicht geschrieben, als er Estre zu seiner rasanten Runde gratuliert. Eugen Oberkamm (Leiter Motorsport - Gesamtfahrzeugentwicklung), Andreas Preuninger und Kévin Estre (von links) würdigen den großen Erfolg des gesamten Motorsport-Teams. Kollegen, die sich blind aufeinander verlassen können: Auch Jan Frank, Holger Bartels und Marian Fiebig (von links) waren bei der Rekordfahrt des 911 GT3 RS für den glatten Ablauf mitverantwortlich. „Business as usual“: Für Jan Frank, Fahrdynamik-Ingenieur bei Porsche, ist es nach dem 918 Spyder und dem 911 GT2 RS bereits das dritte Mal in Folge, dass sein Team mit einem neu entwickelten Auto an der Nordschleife unter sieben Minuten bleibt. Der Hochleistungssportwagen ist mit seinem 520 PS starken Hochdrehzahl-Saugmotor ein Modell, das heraussticht. „Fahrzeugtechnisch war die Rekordfahrt mehr oder weniger ein Homerun“, sagt Jan Frank.  Test- und Entwicklungsfahrer Lars Kern hat auf der Nordschleife schon tausende Runden gedreht. Testfahrten gehören für ihn zum Tagesgeschäft... ...Am Porsche 911 GT3 RS schätzt er besonders die Agilität und die schellen Kurvengeschwindigkeiten. Sie bringen wertvolle Sekunden auf der Rennstrecke, die sich am Ende auszahlen. Marian Fiebig, Mechaniker Auf- und Umbau der Fahrzeuge im GT-Bereich, sorgte während der Rekordfahrt mit seinem Team nach jeder Runde... ...für einen blitzschnellen Radsatz-Wechsel. Das Porsche-Team hatte lediglich eine Stunde auf der Nordschleife. Doch: „Gut vorbereitet ist ja schon halb erledigt“, so das Credo von Fiebig und seinen Teamkollegen.

Speed Trial: Der Rekordversuch hinter einem Porsche 935 Turbo Martini

Henri Pescarolo im Interview

Henri Pescarolo wird noch heute für insgesamt 33 Teilnahmen und vier Siege bei Le Mans gefeiert. Der ehemalige Rennfahrer erinnert sich ganz genau an die aufregenden Stunden von 1978: Während des abenteuerlichen Rekordversuchs von Radprofi Jean-Claude Rude fuhr er einen Porsche 935 Turbo Martini als „Zugpferd“. Im Videointerview spricht der Franzose über seinen Weg in den Rennsport und das Gefühl, bei über 160 km/h einen Fahrradfahrer im Rückspiegel zu sehen.

Henri Pescarolo im Interview

Ms. Speed: Rennfahrerin Christina Nielsen

Benzin im Blut

Christina Nielsen ist eine der erfolgreichsten Frauen im Rennsport. 2018 ist ein aufregendes Jahr für sie: Die Titelverteidigung bei der IMSA-Meisterschaft und das 24-Stunden-Rennen von Le Mans tritt sie im Porsche an. Im ausführlichen Interview spricht sie darüber, was ihre Erfolge für sie bedeuten, warum sie sich für eine Karriere in diesem umkämpften Feld entschieden hat und wie sie in diesem Sport Rückhalt und Unterstützung findet.

Christina Nielsen

Erwartungen übertroffen

Die Hingabe seiner Tochter Christina an den Motorsport sah Lars Erik Nielsen anfangs mit Skepsis – obwohl er selbst jahrelang aktiver Rennfahrer war. Inzwischen hat seine jüngste Tochter diese Zweifel ausgeräumt. Ihr Durchhaltevermögen, ihr Siegeswille und ihr professionelles Auftreten machen ihn stolz. Für das 9:11 Magazin gibt Lars Erik Nielsen Einblick in die Beziehung von Vater, Tochter und Rennsport.

Lars Erik Nielsen

Mit Christina Nielsen auf Heimatbesuch in Dänemark

Mit ihren Erfolgen schreibt sie Rennsportgeschichte: Christina Nielsen trat 2016 als erste Dänin beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans an. 2018 geht die 26-Jährige dort zum dritten Mal an den Start – im Porsche 911 GT3 RSR. Ihr größter Unterstützer: Vater Lars Erik Nielsen. Das 9:11 Magazin hat die toughe Dänin bei einem Heimatbesuch begleitet. 

Christina Nielsens fokussierter Blick verrät: Diese Frau weiß, was sie erreichen will. 2016 trat Christina Nielsen als erste dänische Rennfahrerin ihr Debüt bei Le Mans an. 2018 startet sie zum inzwischen dritten Mal bei dem legendären Langstreckenrennen  – zum ersten Mal in einem Porsche 911 GT3 RSR. Ihr neues Rennoutfit hat sie beim Besuch in der Heimat schon dabei. Auf der Motorhaube des Porsche 996 GT3 RSR zeigt sie  ihrem Vater Lars Erik Nielsen die Montur. Mit diesem Fahrzeug belegte er 2006 in Le Mans den 2. Platz in der GT2-Klasse. Zahlreiche Trophäen in der Garage erinnern an die Erfolge seiner Tochter: Christina Nielsen ist nicht nur der zweifache und amtierende GTD Champion, sondern hält auch den Titel als erste Frau, die in den USA eine Major-Sportwagen-Meisterschaft gewonnen. Christina Nielsen ist in einer Welt groß geworden, in der Autos immer eine wichtige Rolle spielten – und Porsche ganz besonders. Ihr Vater ist seit jeher großer Fan der Marke. Vater und Tochter setzen sich auch gerne privat ans Steuer. Lars Erik Nielsen fährt heute einen Porsche 911 von 1967 mit 130 PS, Christina Nielsen einen Porsche 911 Carrera S. Zum 50-jährigen Jubiläum des Ur-Elfers entstanden 1963 Stück des Modells. 400 PS und der kraftvolle Sechszylinder-Boxermotor bringen reinsten Fahrspaß. Doch „Geschwindigkeit hat auch etwas Beruhigendes“, sagt die Rennfahrerin, „etwas, das dir Fokus bringt.“ Mit ihrer Berufswahl tritt die Rennfahrerin in die Fußstapfen ihres Vaters: Auch das macht die besondere Verbindung der Beiden aus... ...Seit ihrem ersten Tag auf der Rennstrecke ist ihr Vater Christina Nielsens größter Unterstützer.  Schließlich hat er diese Leidenschaft selbst jahrelang verfolgt... ...Insgesamt nahm er fünfmal am 24-Stunden-Rennen von Le Mans teil. Im Haus ihres Vaters in Vedbæk kann Nielsen sich auf die anstehenden Rennen der Saison fokussieren – mit beruhigendem Blick auf die Ostsee.

The Art of Speed: Erich Strengers Porsche-Rennplakate

Wie Erich Strenger das Bild von Porsche prägte

Mehr als drei Jahrzehnte lang schuf der Grafiker Erich Strenger unzählige Entwürfe, die den Ruhm von Porsche in die Welt brachten. Besonders seine Rennplakate beeinflussten das Außenbild von Porsche maßgeblich – heute sind sie begehrte Sammlerobjekte. Ein Blick auf sein Lebenswerk.

Erich Strenger, Jahrgang 1922, war seit Beginn der 1950er-Jahre als Grafikdesigner für das damals noch junge Unternehmen Porsche tätig und begleitete es durch mehr als drei Jahrzehnte. Sein Steckenpferd... ...waren die Porsche-Rennplakate. Unter der Überschrift „Porsche gewinnt“ verkündet das älteste im Porsche-Werksarchiv vorhandene Exemplar aus dem Jahr 1951 die Rallye-Siege des Porsche 356 in Frankreich, Italien, Deutschland und Portugal. Die Plakate waren ein wichtiges Werbemittel, um die junge Marke bekannt zu machen. Dieses Exemplar fand nicht nur für den Sieg in der 1.1-Liter-Klasse in Le Mans im Juni 1951 Verwendung, sondern auch zur Verkündung von Rennsiegen in den USA und Marokko. Strenger um 1977. Neben Plakaten, Verkaufskatalogen und Betriebsanleitungen gestaltete er das gesamte Spektrum von Porsche-Druckschriften. Auch an der Entwicklung des Porsche-Schriftzugs, der bis heute für das Unternehmen steht, war er beteiligt. Die Plakate avancierten im Lauf der Zeit zu beliebten Sammlerstücken. Wie dieses Plakat aus dem Jahr 1971 – es würdigt den dritten Titel für Porsche bei der internationalen Markenmeisterschaft für Langstreckenrennen in Folge. Das Siegesplakat zum 1000-Kilometer-Rennen von Spa 1970: Erich Strenger ließ oftmals die Landesfarben des Austragungsorts... ...mit in seine Gestaltungen einfließen. Zum Triumph beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1979 setzte er den siegreichen Porsche 935 dynamisch unter den Farben der Trikolore in Szene. Das Siegesplakat zum Erfolg mit dem legendären Porsche 956 beim 1000-Kilometer-Rennen von Fuji 1984 zeigt im Hintergrund die Nationalflagge Japans. Porsche-Siege bei den verschiedensten Langstreckenrennen gaben Anlass für immer neue grafische Inszenierungen: Ob 1971 beim 12-Stunden-Rennen von Sebring... ...oder beim 24-Stunden-Rennen von Daytona 1970 mit dem gefeierten Porsche 917. Dem leidenschaftlichen Rennfahrer Steve McQueen gebührte ein eigenes Plakat. Abgebildet ist der Porsche 908, mit dem McQueen mitunter seinen größten Rennerfolg erlebte: 1970 erkämpfte er sich darin in Sebring den zweiten Platz in der Gesamtwertung. Der Wandel der Jahrzehnte zeigt sich auch in der Optik der Plakate. Zur Verkündung des Siegs von Tourenwagen-Erfolgspilot Klaus Ludwig in der Deutschen Rennsport-Meisterschaft 1979 finden sich Andeutungen der typischen Muster der 1970er-Jahre. Dennoch blieb Erich Strenger seiner klaren Bildsprache immer treu: Den Marathon de la Route, 1970 über 86 Stunden auf dem Nürburgring ausgetragen, dominierte der "VW-Porsche" 914-6 GT auf den Plätzen eins bis drei. Auf der Strecke – und dem Plakat. Strenger gelang es immer wieder aufs Neue Sportlichkeit und Geschwindigkeit zu visualisieren. Dieses Plakat feiert den ultimativen Rennwagen von 1973, den Porsche 917/30, und seinen beispiellosen Erfolg bei der Road America Can-Am. Zusammen mit dem Autojournalisten und Rennfahrer Richard von Frankenberg (rechts) entwickelte und betreute Strenger auch das Porsche-Kundenmagazin... ...„Christophorus“ Strenger übernahm die künstlerische Gestaltung: Hier die Titelseite der Erstausgabe von 1952. Das Porsche-Kundenmagazin ist eines der ältesten Kundenmagazine in der Automobilindustrie und begleitet die Marke auch heute noch.

Aktuelle Modelle dieser Episode

911 GT3 RS

911 GT3 RS

911 GT3 RS: Kraftstoffverbrauch kombiniert 12,8 l/100 km; CO2-Emission 291 g/km